Schöne Feiertage

Liebe Abonnenten und Freunde des Leitfaden EPLAN Electric P8

herzlichen Dank für die gute Zusammenarbeit in diesem Jahr. Wir wünschen Ihnen ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start in das neue Jahr 2015.

Ihre Leitfaden-Redaktion
Frank Meinert

Industrie 4.0 bei Phoenix

Indurstrie 4.0 bei Phoenix gelebt
Indurstrie 4.0 bei Phoenix gelebt

Der Industrie-4.0-Demonstrator war eines der Highlights auf der diesjährigen SPS/IPC/Drives. Die Maschine veranschaulichte, wie sich Industrie 4.0 am Beispiel von Teilaspekten eines automatisierten Schaltschrankbaus umsetzen lässt. Im Verlauf der Schaltschrankkonstruktion erstellt der User im ersten Schritt mit EPLAN oder einem anderen CAE-System einen Schaltplan. Aus ihm lassen sich die zu konfektionierenden Klemmenleisten ableiten. Anschließend wird der Montageplattenaufbau (z.B. mit ProPanel oder ElSchrank) gemacht. Er dient als Grundlage für das Routing der Verdrahtung und zur Ansteuerung von Fertigungsmaschinen. In der Praxis sind die verwendeten Engineering-Tools oft nicht kompatibel. Es werden unterschiedliche Datenformate verwendet. Hier setzt Phoenix den Hebel an. Für einen durchgängigen Prozess kombiniert Phoenix Contact deshalb die etablierten Standards AutomationML und eCl@ss. Mit AutomationML lassen sich sowohl Anlagen als auch Artikel beschreiben, die in der Anlage produziert werden. Auf diese Weise arbeiten sämtliche Engineering-Tools mit den gleichen Dateien. Um ebenfalls ein gleiches Verständnis von den in den Dateien beschriebenen Aspekten zu haben, umfasst AutomationML in der bei Phoenix Contact verwendeten Variante so genannte Rollenklassen-Bibliotheken auf Basis des Klassifizierungs-Standards eCl@ss. Mit einer solch präzisen Artikelbeschreibung können intelligente technische Systeme, wie sie im Umfeld von Industrie 4.0 konzipiert werden, selbständig die Fertigungsstationen identifizieren, die zur Herstellung des Artikels benötigt werden. Der ausgestellte Industrie-4.0-Demonstrator funktionierte nach diesem Prinzip.